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Low-Carb-Pizza ist eine neue Variante des italienischen Klassikers. Du kannst sie komplett ohne Mehl zubereiten. Hier erfährst du, wie du den Low-Carb-Pizzateig, die Sauce und den Belag selber machen kannst.

Die Low-Carb-Ernährung ist eine von vielen Diätformen. Sie setzt auf Mahlzeiten mit möglichst wenig Kohlenhydraten, weil diese als „Dickmacher“ gelten. Stattdessen empfiehlt Low Carb eine eiweißreiche Ernährung, die Proteine als Energiequelle liefert.

  • Mit einer Low-Carb-Diät kannst du zwar kurzfristig abnehmen, aber wie alle Diäten ist sie keine Dauerlösung. Um langfristige Effekte zu erzielen, müsstest du deine Ernährung dauerhaft umstellen und dich ausreichend bewegen.
  • Zudem solltest du nicht ganz auf Kohlenhydrate verzichten, da sie deinem Körper wertvolle Nährstoffe liefern. Vor allem beim Frühstück solltest du die wichtigen Energielieferanten nicht vollkommen weglassen.
  • Entscheidend ist die Qualität der Kohlenhydrate: Bevorzugen solltest du langkettige Kohlenhydrate, wie sie etwa in Vollkornbrot enthalten sind.

Trotzdem kann dich die Low-Carb-Diät bei einer Ernährungsumstellung unterstützen und dir beim Abnehmen helfen. Anbei eine Rezeptidee für leckere Low-Carb-Pizza.

Low-Carb-Pizza: Der Teig

Zucchini bildet die Grundlage für Low-Carb-Pizza.
Zucchini bildet die Grundlage für Low-Carb-Pizza. (Foto: CC0 / Pixabay / congerdesign)

Zutaten für eine Low-Carb-Pizza:

  • 1 große Zucchini
  • Salz
  • 1 Ei
  • 50 g geriebener Mozzarella
  • 50 g geriebener Parmesan

Zubereitung:

  1. Wasche zuerst die Zucchini gründlich. Reibe sie zu feinen Raspeln und fülle diese in ein Küchensieb.
  2. Gib eine Prise Salz über die Zucchini-Raspel und lasse alles gut durchziehen. Durch das Salz wird der Zucchini Wasser entzogen. Die Flüssigkeit kannst du nach etwa zehn Minuten in dem Sieb ausquetschen. So wird der Pizzateig nicht zu wässrig.
  3. Fülle die entwässerten Zucchini-Raspel in eine große Schüssel. Gib nun das Ei, den Mozzarella und den Parmesan hinzu. Vermenge alles gut mit einem Löffel.
  4. Lege ein Pizzablech mit Backpapier aus. Gib den Low-Carb-Pizzateig darauf und forme ihn zu einem runden Fladen. Drücke dabei den Boden fest auf das Blech.
  5. Backe den Teig bei 220 Grad Ober- und Unterhitze für etwa 35 Minuten. Nach der Hälfte der Backzeit solltest du den Pizzaboden wenden und ihn mit der Sauce und den restlichen Zutaten belegen.

Tipp: Statt Zucchini kannst du auch Blumenkohl für den Low-Carb-Pizzateig verwenden. Dafür musst du den Blumenkohl zunächst für etwa zehn Minuten im Backofen garen und anschließend fein hacken. Gemischt mit Ei und Käse entsteht so eine neue Variante für einen Pizzaboden ganz ohne Mehl.

Low-Carb-Pizza: Die Sauce

Pizzasauce schmeckt natürlich am besten mit frischen Tomaten.
Pizzasauce schmeckt natürlich am besten mit frischen Tomaten. (Foto: CC0 / Pixabay / Catkin)

Zutaten für ein großes Blech:

Und so funktioniert es:

  1. Schäle als Erstes die Zwiebel und den Knoblauch und hacke sie fein.
  2. Erhitze etwas Olivenöl in einer tiefen Pfanne. Gib die Zwiebel und den Knoblauch hinzu. Brate alles kurz bei hoher Hitze an.
  3. Gib die passierten Tomaten ebenfalls in die Pfanne und lass das Ganze für zehn Minuten kochen. Alternativ kannst du auch das Tomatensugo selber machen. So schmeckt die Soße für deine Low-Carb-Pizza besonders frisch.
  4. Reduziere nun die Hitze und würze die Sauce mit Kräutern nach deinem Geschmack. Typisch italienisch empfehlen sich natürlich Oregano und Basilikum. Du kannst aber zum Beispiel auch Chili für eine scharfe Note verwenden.
  5. Lasse die Tomatensauce nun weitere 15 bis 20 Minuten köcheln und etwas eindicken. Nun kannst du den Low-Carb-Pizzateig mit der leckeren Sauce bestreichen.

Tipp: Falls du zu viel Sauce für eine Low-Carb-Pizza hast, musst du diese nicht wegschütten. Du kannst sie problemlos einfrieren oder einfach am nächsten Tag über deine Low-Carb-Zucchini-Nudeln geben.

Low-Carb-Pizza: Der Belag

Parmesan verleiht deiner Low-Carb-Pizza Würze und dient gleichzeitig als Eiweißlieferant.
Parmesan verleiht deiner Low-Carb-Pizza Würze und dient gleichzeitig als Eiweißlieferant. (Foto: CC0 / Pixabay / lcb)

Grundsätzlich kannst du deine Low-Carb-Pizza natürlich nach deinem persönlichen Geschmack belegen. Bei einer Low-Carb-Ernährung steht aber besonders der Eiweißgehalt einer Mahlzeit im Mittelpunkt. Das ist besonders in Fleisch und Fisch enthalten. Neben den tierischen Eiweißen gibt es aber auch gutes pflanzliches Eiweiß. Das findest du zum Beispiel in:

Was du davon auf deiner Low-Carb Pizza haben möchtest, bleibt dir überlassen. Im Folgenden findest du einen Klassiker unter den Pizzabelägen, der dir gleichzeitig Proteine liefert.

Zutaten für eine Pizza:

  • Kirschtomaten
  • 2 Handvoll Rucola
  • 50 g gehobelter Parmesan

Zubereitung:

  1. Wasche zuerst die Tomaten und den Rucola gründlich. Schneide anschließend die Tomaten der Länge nach in zwei Hälften.
  2. Nimm den Pizzaboden nach etwa 20 Minuten aus dem Ofen. Belege ihn mit den geschnittenen Tomaten. Füge zum Schluss noch Rucola und Parmesan hinzu.
  3. Lasse die Low-Carb-Pizza für weitere 15 Minuten im Ofen backen.

Tipp: In dieser Variante kannst du die Low-Carb-Pizza auch erst volle 35 Minuten backen und anschließend mit den Zutaten belegen. So bleibt zum Beispiel der Rucola schön frisch und fällt nicht im Ofen zusammen.

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